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| Das Stück: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Von Marinelli, seinem Kammerherrn, erfährt der Prinz, dass Emilia noch am selben Tage den Grafen Appiani heiraten wird. Daraufhin versuchen der Prinz, ein wüsten Leidenschaften verfallener und haltloser Mensch, und sein Kammerherr, die Hochzeit mit allen Mitteln zu verhindern. Bei einem heimtückischen Anschlag findet der Graf den Tod, Emilia wird auf das Schloss des Prinzen gerettet. Emilias Mutter Claudia durchschaut jedoch, wer wirklich für den Tod des Grafen verantwortlich ist. Die Gräfin Orsina, eine ehemalige, gekränkte Geliebte des Prinzen, nutzt diese Tatsache zu ihren Gunsten. Gemeinsam mit Emilias Vater Odoardo schmiedet sie Rachepläne gegen den Machthaber. Gleichzeitig wird auch Emilia klar, welche dramatischen Folgen ihre Begegnung mit dem Prinzen für sie und ihre Familie nach sich zieht. Der Versuch, die Ehre ihrer Familie zu retten, mündet in einer Verzweiflungstat.
Die gesamte Handlung spielt an einem einzigen Tag. Das Stück wendet sich gegen
feudalistische Machtanmaßung und Willkür der Oberen und beschreibt den
Glauben der Aristokratie an Käuflichkeit der Menschen und deren
Beherrschbarkeit durch Machtausübung.
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| Der Autor: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gotthold Ephraim Lessing gilt als der bekanntestes deutsche Dichter der deutschen
Aufklärung.
Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften beeinflusste er die weitere
Entwicklung des Theaters und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig.
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