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Autor und Stück:
Der am 21. Juni 1905 in Paris gebohrene Jean-Paul Sartre sah sich selbst als
antibürgerlichen, politischen Schriftsteller, getarnt als Dichter. All
seine literarischen Werke waren von aktuellen politischen oder sozialkritischen
Thesen geprägt und stellten für Sartre ein Instrument dar, seine Ideen und
Ideale einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit seinem
1943 erschienenen philosophischen Hauptwerk "Das Sein und das Nichts"
avancierte Jean-Paul Sartre zum wichtigsten Vertreter des Existentialismus und
zu einem der acht bedeutensten Denker des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus
verkörperte er aufgrund seines bedingungslosen humanitären
Engagements, vor allem im französischen Algerienkrieg und im Vietnamkrieg,
eine Art Weltgewissen. Im Jahr 1964 erregete der französische
Schriftsteller weltweit Aufsehen, als er den Literaturnobelpreis mit der
Begründung ablehnte: "Der Nobelpreis ist ein bürgerlicher Preis
und er als antibürgerlicher, revolutionärer Schriftsteller könne
ihn deshalb nicht annehmen."
Zitate: "Die Hölle, das sind die anderen aber sie müssen mindestens zu dritt sein, wie eine Skatrunde." "In welchem Teufelskreis wir auch immer sind, ich denke wir sind frei, ihn zu durchbrechen. Und wenn die Menschen ihn nicht durchbrechen, so bleiben sie aus freien Stücken. Also begeben sie sich aus freien Stücken in die Hölle." |
pdf-Dateien
| Ines | Christiane Neumair |
| Estelle | Anja Smetana |
| Garcin | Markus Schwab |
| Der Kellner | Christian Gerlach |
| Regie | Robert Seidl |
| Plakat | Mathias Lidl |
| Bühnentechnik | Gerhard Ramert Norbert Ebner Mark Chmelik |
| Programmheft und Presse | Tilla Hennig Andreas Gärtner |
| Maske | Monika Jungnickl |